23
Sep
2015
0

Neues vom LitVideo Produktionsteam

Hallo Ihr lieben, nach einer kleinen Pause melden wir uns wieder zurück und haben einige Neuigkeiten für Euch im Gepäck.

Doch zunächst einmal möchte ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Nicolas Biel und ich habe am SAE Institute in Hamburg „Digital Film Making“ studiert. Neben kleineren Filmprojekten zog es mich nach Abschluss meines Bachelors nach Berlin, wo ich als 3D Artist an einer TV-Serie arbeitete.

Ab sofort werde ich einerseits nicht nur die Trailer-Produktion bei LitVideo unterstützen, sondern werde Euch auch in der nächsten Zeit neues aus der Buchtrailerwelt, zu aktuellen Themen, Büchern, Veranstaltungen und vieles mehr berichten. Also seid gespannt!

Doch zunächst zu einem Thema, über das ich Euch berichten möchte. Bei der Ansicht verschiedener Buchtrailer ist mir aufgefallen, dass unterschiedliche Stilmittel verwendet werden, um das jeweilige Buch zu bewerben.

So gibt es Trailer, gespickt mit Motion-Graphics, verschiedene Typographie-Animationen, aufwendigen 3D Animationen, mit realgefilmten Sequenzen oder aber auch eine Kombination aus allem.

Der Look eines Buchtrailers – ein visueller Genuss oder stilistisch minimalistisch?

Besonders aufwendig produziert scheinen die Buchtrailer auf dem amerikanischen Markt zu sein.

Bei genauerer Betrachtung ist das Beispiel der Trailer-Reihe von „The School for Good and Evil“ von Soman Chainani zu nennen. Dort fallen einem sofort die detaillierten 3D Animationen mit Figuren und einer ganzen virtuellen Welt auf. Unterlegt mit epischer Musik erinnern einem die Trailer eher an einen Fantasy-Blockbuster für das Kino als an eine Buchwerbung. Letztendlich sollen sie Emotionen transportieren und Spannung aufbauen. Dabei hilft häufig auch ein Sprecher, der mittels Voice Over über den Inhalt informiert.

 

Doch lohnt sich ein solcher Aufwand? Schließlich entstehen die 3D Animationen nicht an einem Tag, sondern über Wochen – kein Vergleich zu einem Trailer, der mit Realfilm-Aufnahmen und einigen Titelanimationen eher schlicht gestaltet ist. Dabei stehen einem im 3D Raum keine Grenzen gegenüber, vom einfachen Durchblättern des Buches, bis hin zum animierten Popup-Buch, das dem Leser einen ersten Eindruck der Story vermittelt, ist alles möglich.

Aber hängt das gewählte Stilmittel vom Erfolg eines Buches ab? Meiner Meinung nach ist dieser Aspekt nur zweitrangig. Jedoch kann ein aufwendig produzierter Buchtrailer, der schon eher fast an einen Film erinnert, Leute neugieriger machen und zum Kauf anregen. Zum Einen sollte der Inhalt im Vordergrund stehen, sodass der Betrachter einen Überblick über Figuren, Konflikt o.ä. erhält. Zum anderen sollte man die Qualität der Bilder nicht zu sehr außer Acht lassen.

Kleiner Tipp am Rande: sowohl in 2D/3D Animationen als auch in Realfilm-Sequenzen erweckt es zum Beispiel einen interessanteren Eindruck, wenn man Schärfentiefe verwendet, sodass sich das Produkt oder die Person vom Hintergrund abhebt.

Jetzt ist Eure Meinung gefragt, welcher Stil gefällt Euch an Buchtrailern am besten?

Liebe Grüße

Nicolas

 

You may also like

Buchvorstellung Bob Dylan – Alle Songs (mit Gewinnspiel)
Warum der Tablet-Pc den Lesespaß bei Kindern erhöhen kann …
Buchvorstellung: Mein Glücks-Workout
Mein Glücks-Workout

Leave a Reply